Beten – die verborgene Kraft

Heute möchte ich dir eine tolle Initiative nahebringen. In Beten – die verborgene Kraft stelle ich sie dir vor. Zugegeben, ich hätte das schon vor längerer Zeit tun können. Doch alles hat seine Zeit, wie es in der Bibel so schön heißt:

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben, / eine Zeit zum Pflanzen / und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten / und eine Zeit zum Heilen, / eine Zeit zum Niederreißen / und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz; […] (Buch Prediger/Kohelet, Kapitel 3, Verse 1-4

Jetzt aber ist die Zeit für die Initiative, die ich dir vorstellen möchte. Eigentlich hat sie schon angefangen, und zwar genau in diesem Monat. Das macht aber nichts! Du kannst jederzeit einsteigen. Also:

In Deutschlands Ruhrgebiet in der Stadt Bochum lädt eine junge, engagierte Frau alle Interessierten zur Gebetsmeditation ein. Jeden Freitag um 16:30 Uhr MEZ verbinden wir uns im Gebet und in der Meditation – ganz gleich, wo wir uns gerade befinden. Katharina schreibt auf ihrem Blog:

Hiermit lade ich dich herzlich dazu ein, mit mir zusammen zu beten und dies anschließend in eine Meditation fließen zu lassen. Genau genommen ist dies also eine Gebetsmeditation. Eine Gebetsmeditation in Anlehnung der Edgar-Cayce-Studiengruppe von der Association for Research and Enlightenment (A.R.E.) Inc.,Virginia Beach, Virginia, USA.
Zusätzlich wird, 1x im Monat, also jeden zweiten Freitag im Monat, ein Treffen in Bochum angeboten, ebenfalls um/ab 16:30 Uhr.

Katharina bittet um Anmeldung, sowohl für die Gebetsmeditation als auch für die persönlichen Treffen. Nähere Infos und den Link zu ihrer E-Mail-Adresse findest du unter diesem Link.

Die Macht des Gebets

Zahlreiche Menschen unterschätzen die Macht des Gebets. Auch unter vielen Menschen, die sich spirituell nennen, ist es längst nicht üblich, vor dem Essen ein Dank- oder Segensgebet zu sprechen oder sich morgens und abends gezielt hinzusetzen und sich mit der göttlichen Kraft zu verbinden, die ja nicht irgendwo „da draußen“ ist, sondern in jedem einzelnen von uns. Ich finde immer wieder bemerkenswert, was Bruce McArthur in dem Buch „Wie unser Leben funktioniert“ schreibt:

Dass die Beziehung zu Gott so persönlich sein kann, wie die jeweilige Person es wünscht; dass Gott jedem von uns zugänglich ist und dass wir direkt mit diesem Geist bzw. dieser Gegenwart kommunizieren können, wenn wir das wollen.

Viele religiöse Ordensgemeinschaften wissen ganz genau, wie mächtig ein Gebet ist, vor allem ein Gebet, zu dem sich mehrere Menschen zusammenschließen. Deshalb gibt es in solchen Gemeinschaften häufig einen Anbetungszweig, der Tag und Nacht im steten Wechsel betet. Ich bin absolut sicher, dass unsere Welt noch viel chaotischer und verrückter wäre, wenn es nicht weltweit solche Menschen gäbe.

Edgar Cayce drückt es sogar recht drastisch aus (und lehnt sich dabei, wie so oft, an die Bibel an):

„Und wie gesagt wurde: Was verhindert hat und in der Tat verhindert, dass die ganze Zivilisation in Aufruhr gerät, ist der Versuch jener, die die Ideale des Friedensfürsten im Herzen tragen! Und wie von alters her gesagt wurde, so können die Gebete von zehn eine Stadt retten; die Gebete von fünfundzwanzig können eine Nation erlösen – wie die Gebete und Aktivitäten von EINEM es können! Doch in der Einheit liegt Stärke.“ Reading 1598-2

Gebet beschränkt sich aber nicht nur auf Ordensgemeinschaften, sondern kann immer und überall stattfinden. Das habe ich ganz wirkungsvoll in Jerusalem erlebt, als ich vor bald drei Jahren (es war im März 2017) dort war. Israel ist ein faszinierendes Land mit wunderbaren Menschen (Juden und Araber) und man darf sich von den vielen falschen Berichterstattungen in unseren Medien und von denen, die geschworen haben „die Juden ins Meer zu treiben“, nicht irre machen lassen.

Mit Gott kommunizieren

Vor drei Jahren war ich auf den Mauern der Altstadt Jerusalems unterwegs und begegnete dort einer Gruppe Menschen, die jeden Tag dorthin geht, um zu beten. Auf meinem Blog habe ich damals einen spannenden Artikel darüber mit vielen Bildern eingestellt.

Aber warum ist Gebet – echtes, ehrliches, aus dem Herzen kommendes Gebet – eigentlich so wirkungsvoll?

Für mich ist die Antwort klar: Wir verbinden uns mit Gott, mit der Schöpferkraft. Auch wenn die Schöpferkraft alles weiß und alles kann und selbst die Haare auf deinem Kopf gezählt hat, ist es doch wichtig, dass wir uns ganz bewusst mit ihr verbinden. Denn im Gebet können wir zur Ruhe kommen, mit Gott kommunizieren, der göttlichen Kraft in unserem Inneren nachspüren. Unsere Gedanken hören auf, immer im Äußeren zu kreisen. Auch die vielen negativen Gedanken, die wir uns machen, können im Gebet wirksam in Schach gehalten werden. Dadurch können sich Körper und Geist entspannen, was sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Das ist aber nur eine, und keineswegs die wichtigste Wirkung. Die Quantenphysik hat inzwischen festgestellt, dass alles miteinander in Verbindung ist. Schon ein Gedanke wirkt sich auf andere aus, sei er positiv oder negativ. Deshalb finde ich auch diese Aussage von Edgar so besonders:

„Kannst du verstehen, wie dein Gebet die Kranken retten, Harmonie bringen kann? Dein Bruder, dein Erlöser, wäre dir nahe, ist dir nahe, wenn du betest, wenn du darum bittest, dass Hilfe, Unterstützung, Gesundheit und Harmonie in der Erfahrung deines Nächsten sein mögen.“ Reading 281-27

Dabei ist es ganz gleich, ob du in deinen eigenen Worten zu Gott sprichst oder zum Beispiel einen Psalm rezitierst (Psalm 23 oder Psalm 91 kann ich sehr empfehlen …). Nur eines solltest du nicht tun:

„Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.“ Matthäus, Kapitel 6, Vers 7

Nein – sprich, und dann lausche. Lass dir Zeit. Atme tief ein und aus. Verbinde dich.

Der Gebetskreis

Und? Hast du Lust, dich uns anzuschließen? Hier noch einmal der Link, wo du dich anmelden kannst.

Dann bis nächsten Freitag um 16:30 Uhr!

Herzliche Grüße sendet Dir
Stefanie

Stefanie liest vor

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.