Gelbe Rose auf grünem Grund

Bleibe angstfrei trotz Krise

24. März 2020 – Neulich bekam ich einen heftigen Vorwurf zu lesen: „Wie kannst du nur so ruhig sein angesichts dieser weltweiten Krise? Schert es dich nicht, dass weltweit Menschen sterben?“ Äääh … Was sollte ich darauf antworten? Ja, ich bleibe angstfrei trotz Krise – aber muss ich mich dafür rechtfertigen? Ich beschloss, gar nicht darauf zu reagieren. Es ist erstaunlich und aufschlussreich, wie sehr sich die Liste angeblicher „Freunde“ in Krisenzeiten lichtet.

Dennoch machte ich mir Gedanken. Natürlich sterben weltweit Menschen. Das war immer so und wird auch so bleiben, bis Jeshua der Messias zurückkommt. Aber die allerwenigsten von ihnen sterben an Viruserkrankungen und noch weniger an dem derzeit umlaufenden Virus. Mit dem Hungertod zum Beispiel kann kein Virus mithalten. Laut Welthungerhilfe stirbt alle 10 Sekunden irgendwo auf der Welt ein Kind unter fünf Jahren an Hunger, von den Erwachsenen mal ganz abgesehen. Wo bleibt da die Empathie, zumal die westlichen Industrieländer nicht unschuldig an den hohen Zahlen sind?

Beobachtungen

Ich beobachte zurzeit Vieles, was mir zu denken gibt. Da gibt es die vielerorts organisierte Nachbarschaftshilfe. Oder das Engagement vieler Vereine und Gemeinden, Veranstaltungen und Gottesdienste per Livestream zu übertragen. Aufrufe zur Verbindung im gemeinsamen Gebet von zuhause aus. Das sind nur einige wunderbare Beispiele, wie Miteinander, Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft wachsen.

Andererseits sehe ich mich um und entdecke rücksichtslosen Egoismus, angefacht von Angst. Dazu gehören Hamsterkäufe ebenso wie das Stehlen von Desinfektionsmittelspendern in Krankenhäusern, die dort dringend benötigt werden. „Jeder ist sich selbst der Nächste“ scheint das Motto zu sein. Anderer Egoismus wird aus Trotz geboren. Das beste Beispiel sind die wissentliche Missachtung behördlicher Anordnungen und so genannte „Corona-Partys“. Denn ungefährlich ist das Virus nicht! Und die für alle Arten von Viren anfälligen Risikogruppen werden durch ein solches Verhalten unnötig gefährdet.

Nun halte ich persönlich viele der angeordneten Maßnahmen für übertrieben und aus der Angst geboren, man könne zu wenig tun und sei hinterher schuld an … was auch immer. Meiner Meinung nach verstärken solche Anordnungen die Hysterie noch weiter, was weder für die Politiker noch für die Bevölkerung gut ist. Außerdem finde ich die Obrigkeitshörigkeit so mancher Menschen schon recht bedenklich, denn es fehlt nicht mehr viel, dann werden noch mehr Grundrechte außer Kraft gesetzt, und das mit der vollen Zustimmung der Bevölkerung. Das Motiv? Angst.

Bleibe angstfrei trotz Krise

Dennoch halte ich mich an die Anordnungen und ich möchte jeden, der das hier liest, ganz dringend nahelegen, das auch zu tun. Nur lass das Motiv nicht Angst sein! „Und welches Motiv soll ich dann nehmen?“ Tue es in dem Wissen, dass du auch mit den derzeitigen Einschränkungen hilf- und segensreich wirken kannst. Tue es in dem Wissen, dass die Gedanken frei sind, ganz gleich, unter welchen Umständen wir leben. Was jetzt nottut, ist die (Re-)Aktivierung des gesunden Menschenverstands. Der hat nichts mit Angst oder Leichtsinn zu tun, sondern bezeichnet das Vermögen, eine ungewohnte und unbequeme Situation mit kühlem Verstand einzuschätzen und zu bewerten, ohne panisch zu werden. Ein klein wenig Phantasie ist ebenfalls hilfreich. Denn jeder von uns kann auf seine ganz individuelle Weise helfen. Versuch es einfach mal! Denke daran: Dein göttliches Wesen ist immer frei.

Denk auch daran, dass Gedanken unendlich mächtig sind. Ich habe vor einiger Zeit einen Text gefunden, dessen Urheber ich leider nicht kenne. (Wenn du ihn kennst, nenne ihn mir und ich setze den Namen darunter.) Er passt sehr gut in unsere heutige Zeit:

„Wer einmal erfahren hat, dass Gedankenkräfte weit über das Eigenpersönliche hinaus wirken, dass sich gleichartige Gedanken zu Zentralen zusammenschließen und auf große Menschengruppen einwirken können, wird eine gesunde Skepsis pflegen – gegenüber allen Strömungen des Zeitgeists, aber auch gegenüber seinen eigenen Denkmustern! Denn er weiß, wie leicht man zum Opfer massiver gedanklicher Impulse und fremder Meinungen werden kann. Verschwörungstheorien gehören heute übrigens mit zu diesen Fallen.“

„Massive gedankliche Impulse“ – genau das erleben wir zurzeit! Achte mal drauf und wappne dich. Ich habe für den Fall, dass ich einen solchen Impuls feststelle, immer einen mutmachenden Bibelvers parat.

Chancen

Krisen bergen vor allem Chancen. Wir haben uns lange eingelullt in unsere bequeme zivilisierte Welt mit all den Annehmlichkeiten. Jetzt ist es an der Zeit, aus der Komfortzone herauszugehen. Betreten wir doch einfach mal Neuland! Werden wir erfinderisch! Die Welt geht nicht unter, wenn wir unsere gewohnten Lebens- und Haushaltsmittel nicht mehr im Haus haben. Sie geht auch nicht unter, wenn du ein paar Wochen lang nicht „shoppen“ gehen oder im Café einen Milchkaffee schlürfen kannst.

Krisen bieten uns die Gelegenheit für ein neues Miteinander. Denn das Gefährliche an den behördlichen Anordnungen ist das Gefühl, ganz allein und vom Lebensfluss abgeschnitten zu sein. Doch gerade in Krisenzeiten brauchen wir den Austausch, das Gefühl der Verbundenheit und der Gemeinsamkeit. Mit unseren heutigen digitalen Möglichkeiten geht das relativ problemlos. Viele Menschen haben es uns schon vorgemacht.

Krisen schenken uns auch die Möglichkeit, mal in unserem Leben aufzuräumen. Wir können den hektischen Alltag hinter uns lassen. Vielleicht gibt es Dinge, die du schon lange erledigen wolltest? Jetzt ist die Gelegenheit. Womöglich wolltest du endlich deine Gebets- und Meditationszeiten ausdehnen oder überhaupt damit anfangen? Dann tue es – jetzt! Warst du oft traurig, dass du wegen deiner Arbeit nicht viel mit deinen Kindern spielen konntest? Dann kannst du jetzt Zeit mit ihnen verbringen!

Ernährung

Vielleicht wolltest du auch schon seit Langem deine Ernährung umstellen? Spitze! Eine gesunde, basenreiche Ernährung ist die beste Unterstützung für dein Immunsystem. Laut Edgar Cayce können Krankheitserreger in einem alkalischen (basischen) Milieu nicht überleben (vgl. Reading 1020-1/808-3). Edgar gibt in Reading 480-19 sogar einen tollen Hinweis bezüglich Essen und Infektionen:

„Was den physischen Zustand des Körpers angeht, so gewährleistet die TÄGLICHE Einnahme von Karotten, Salat und SELLERIE (Stangen) während einer Mahlzeit oder als Teil der Mahlzeit den Schutz vor jeglichen übertragbaren (infektiösen) Kräften, mit denen der Körper möglicherweise in Kontakt kommt.“

Wow, ist das nicht genial! Reduziere also die Kohlenhydrate in deiner Ernährung und iss mehr Gemüse und Obst, vor allem die drei genannten Gemüse frisch und im Rohzustand. Allgemeines zur Ernährung nach Edgar Cayces Angaben findest du im Buch „Vollwerternährung nach Edgar Cayce“.

Achte bei der Ernährung auch auf den täglichen Stuhlgang, denn der Darm ist das größte Immunsystem des Menschen und je gesünder er ist, desto besser bist du vor Infektionen gefeit. Edgar Cayce legte größten Wert auf eine gute Ausscheidung.

Vitamin C

Ich bekomme (auch durch meine Arbeit als Übersetzerin für Texte aus Medizin und Pharmazeutik) derzeit viele Informationen über Vitamin C, die ich wirklich hochinteressant finde. Daraufhin habe ich meine Vitamin-C-Zufuhr drastisch erhöht. Die empfohlene Tagesdosis von etwa 100 Milligramm reicht nämlich gerade mal, um keinen Skorbut zu kriegen. Ich nehme mindestens das Dreifache davon, und das aus einer nicht-chemischen Quelle. Natürliche Vitamin-C-Präparate in Pulverform lassen sich leicht über den Tag dosieren. Eine über den Tag verteilte Einnahme wird vom Körper besser aufgenommen als eine einmalig hohe Dosis. Selbst Menschen mit Nierenproblemen vertragen problemlos bis zu 1 Gramm (1000 Milligramm) pro Tag. Vitamin C wirkt übrigens auch antiviral.

Gleichermaßen stärkt Vitamin D3 die Immunabwehr, am besten in Verbindung mit K2. Auch hier gilt: Die empfohlene Tagesdosis ist das absolute Minimum. Ich nehme zurzeit drei Tropfen zu je 1000 IE (Internationale Einheiten).

Die Macht des Gebets

Ich komme immer wieder darauf zurück, weil es einfach so wichtig und segensreich ist. Außerdem hilft es, angstfrei zu bleiben. Edgar Cayce betonte stets die Bedeutung des Gebets. Ich habe bereits in einigen Artikeln darauf hingeweisen, kürzlich erst in diesem Blog-Artikel. Hier habe ich noch einen wundervollen Rat in Edgars Reading 2502-1 gefunden:

„… sorgt nicht der Vater für uns alle? Warum sollen wir uns also sorgen? Warum Angst haben? Denn es heißt ja: ‚Gesegnet ist der Mensch, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist‘ (Jer17,7). Wenn du zu jenen gehörst, die auf Ihn vertrauen, weißt du, an wen du glaubst, und du weißt, dass Er vermag, das Ihm Anvertraute zu schützen, an JEDEM Tag, zu JEDER Zeit, unter ALLEN Umständen und in JEDER Lage.“

Vertraue! Gott drängt sich uns nicht auf. Aber wenn wir unser Vertrauen und unsere Zuversicht auf Ihn setzen, ruhen wir immer auf der richtigen Seite. Dann können Wunder geschehen! Edgar sagt in Reading 1598-2 in Anlehnung an die Bibel:

„Und wie von alters her gesagt wurde, so können die Gebete von zehn eine Stadt retten; die Gebete von fünfundzwanzig können eine Nation erlösen – wie die Gebete und Aktivitäten von EINEM es können! Doch in der Einheit liegt Stärke.“

Gebetsaufruf, um angstfrei zu bleiben

In meinem Newsletter habe ich zu einer Initiative aufgerufen, zu der ich auch dich einladen möchte:

Was hältst Du davon, wenn wir uns – sagen wir einen Monat lang – jeden Tag für etwa fünf Minuten im Gebet verbinden? Sagen wir um 12 und/oder um 18 Uhr? Einfach kurz innehalten und dafür beten, „dass Hilfe, Unterstützung, Gesundheit und Harmonie in unsere und in die Erfahrung unseres Nächsten kommen möge.“ (vgl. Reading 281-27) Bete in diesem Sinne mit Deinen eigenen Worten und sei dir bewusst, dass ganz viele Menschen mit dir gemeinsam beten. Stell dir die Energie und die gute Schwingung vor, die dadurch entsteht!

Nun habe ich schon mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte – aber was fließen will, das fließt halt. Und falls du noch Lesestoff für deine Auszeit brauchst, dann schau doch einfach mal im Cayce-Verlag vorbei!

Bleib gesund und sei gesegnet!
Herzlichst, Deine Stefanie

Stefanie liest vor

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