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Pedia über Edgar Cayce

In diesem Pedia über Edgar Cayce, kurz Caycepedia genannt, gebe ich einen wahrheitsgetreuen Überblick über die wichtigsten Punkte zum Cayce-Werk.

Edgar Cayce (*18. März 1877 in Hopkinsville, Kentucky, USA; †3. Januar 1945 in Virginia Beach, Virginia, USA) war ein US-amerikanischer Seher und Mystiker. Er besaß die Gabe, sich selbst in einen schlafähnlichen Trance-Zustand zu versetzen und aus diesem Zustand heraus Fragen zu Themen wie z. B. Gesundheit, spirituelles Wachstum, Traumdeutung, außersinnliche Wahrnehmung, Reinkarnation und versunkene Zivilisationen zu beantworten. Heute spricht man gerne von „Channeln“. Doch seine Quelle war nicht irgendein Geistwesen, sondern sein höheres Selbst bzw. kam aus dem universellen Bewusstsein.

Edgar wurde in späteren Jahren der Wundermann von Virginia Beach genannt. Den heute bekannten Titel “der schlafende Prophet“ gab ihm erst in den sechziger Jahren der Journalist Jess Stearn.

Als junger Mann arbeitete Edgar Cayce unter anderem als Buchverkäufer. Später machte er eine Ausbildung zum Fotografen. Bis heute entstanden mindestens zwölf Biografien über ihn und mehr als 300 Titel, die sich mit verschiedenen Aspekten seines Werks beschäftigen. Edgar Cayce selbst verfasste in seinem Leben nur ein schmales Heft: “What I believe”, auf Deutsch: Mein Glaube.

Als junger Mann

Die Association und die Readings

Die Anlaufstelle für alle an Edgar Cayce Interessierte ist die 1931 von ihm gegründete Association for Research and Enlightenment in Virginia Beach. Heute gibt es Vertretungen der A.R.E. in 65 Ländern.

Edgar Cayce erkannte schon früh, dass er eine außergewöhnliche Gabe hatte. Sein größter Wunsch war es, anderen Menschen zu helfen. Wenn er in Trance ging, um ihnen bei ihren Krankheiten zu helfen, lockerte er zunächst Kragen und Manschetten, zog sich die Schuhe aus, legte sich auf ein Sofa und versetzte sich in Trance.

Anschließend musste ein Leiter ihm den Namen und den Aufenthaltsort der Person nennen, die seine Hilfe brauchte. Daraufhin hielt Edgar einen Vortrag, in dem die Krankheit und ihre Ursachen präzise dargelegt wurden. Dann nannte er Heilmethoden. Diese Vorgehensweise fand später auch bei den Sitzungen, die andere Themen behandelten als Gesundheit, Anwendung. Anfangs unregelmäßig, ab 1923 dann regelmäßig, wurde während einer Sitzung von einem Beisitzer bzw. einer Stenografin alles, was er sagte, aufgezeichnet. Es kam auch vor, dass ein Hilfesuchender während der Sitzung verstarb. In einem Fall erklärte Edgar im Augenblick von dessen Tod: „He is gone“ (Er ist weg).

Edgar Cayce und seine Themen

Edgar Cayce war von Kindheit an sehr gläubig. Sein liebstes Buch war die Bibel, in der er regelmäßig las. Lange Zeit wusste er nicht, was er von seiner Gabe halten sollte. Die ab den zwanziger Jahren gegebenen so genannten Lebens-Readings, in denen von Astrologie, früheren Leben und versunkenen Zivilisationen die Rede ist, enthielten Konzepte, die seiner christlichen Lebensauffassung widersprachen. Es dauerte lange, bis er diese Konzepte annahm.

Als Edgar von 1910 bis 1912 mit dem Homöopathen Dr. Wesley Ketchum zusammenarbeitete, trug eine seiner Visitenkarten die Bezeichnung “psychic diagnostician” (in etwa: “parapsychologischer Diagnostiker”). In den Trance-Zustand versetzte er sich wie bereits beschrieben. Die Fragen stellte ein Leiter/eine Leiterin und die Ratsuchenden mussten nicht unbedingt im Raum sein. Sein Geist erreichte jeden Menschen, wo er sich auch befand.

In den ersten 2 Jahrzehnten, in denen Edgar sich für andere Menschen in Trance versetzte, ging es nur um gesundheitliche Themen. In späteren Jahren waren die Themen sehr breit gefächert und lassen sich heute grob in sechs Kategorien einordnen:

  • Gesundheitliche Themen
  • Spirituelles Wachstum, Meditation und Gebet
  • Träume und Traumdeutung
  • Außersinnliche Wahrnehmung und Phänomene des Geistes
  • Einheit bzw. Einssein
  • Philosophie und Reinkarnation.

Lebensweg und übersinnliche Fähigkeiten

Edgar ging es immer darum, den Menschen zu helfen, ihren Weg im Leben zu finden. Stets betonte er, dass man seine Aussagen auf ihre Anwendbarkeit und ihren Wahrheitsgehalt prüfen müsse.

Auch im Wachzustand hatte Edgar übersinnliche Fähigkeiten. Entgegen vieler Behauptungen konnte er jedoch nicht wahrsagen. Nach eigenen Angaben konnte er jedoch die Aura sehen und hatte häufiger Kontakt mit Verstorbenen.

In diesem Pedia über Edgar Cayce findest du viele Informationen, die ich wahrheitsgetreu aus zahlreichen Quellen und von Mitgliedern der Familie von Edgar Cayce zusammengetragen habe.