Welt aus den Fugen?

Hast Du auch manchmal das Gefühl, die Welt gerät aus den Fugen? Es scheint, als würden das Ego und das Negative immer mehr die Oberhand gewinnen. Viele Menschen machen nur Rechte geltend, wollen aber keine Verantwortung übernehmen. Die Debatte über das so genannte „dritte Geschlecht“ erhitzt die Gemüter und ist bestens dazu geeignet, die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen abzulenken. Eine Frau wird brutal zusammengeschlagen, und als sie sich gegen den Angreifer wehren will, raten ihr die tatenlos Umherstehenden, sie solle dies lassen – so geschehen in Germering. Kinder schwänzen mit Zustimmung der Eltern und einiger Lehrer die Schule, um an „Klimademos“ teilzunehmen und so „denen da oben“ die Schuld am Klimawandel zuzuschieben – und übersehen dabei völlig, woher ihr Smartphone, ihre Billigklamotten, der SUV der Eltern, das E10 an den Tanksäulen, das maßlos konsumierte Fleisch aus Massentierhaltung, das gespritzte Obst und Gemüse usw. überhaupt kommen. Der deutsche Bundespräsident spricht sich gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit aus und gratuliert gleichzeitig den Revolutionsführern des Iran, dessen erklärtes Staatsziel die Vernichtung Israels ist und der nachweislich im Namen seiner Religion Terroristen unterstützt, zum 40-jährigen Revolutionsjubiläum.  Dass im Iran unter anderem Frauen eingesperrt werden, weil sie kein Kopftuch tragen wollen, übersehen all jene, die sich in Deutschland für das „Recht, Kopftuch zu tragen,“ einsetzen. 2016 nehmen Vertreter der zwei offiziellen deutschen Amtskirchen beim Besuch auf dem Tempelberg das Kreuz ab – aufgefordert dazu von den muslimischen Verwaltern, die scharf aufpassen, dass „Ungläubige“ dort bloß nicht die Hände zum Gebet falten oder gar niederknien, und die leugnen, dass je ein Tempel dort gestanden hat. Gleichzeitig brandet in ganz Europa ein neuer Judenhass auf, der verbrämt „Antisemitismus“ genannt wird.

Puh, das ist eine lange Liste, nicht wahr? Und Du kannst sie beliebig weiterführen …

Wie wir handeln

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Wieso schreibe ich das alles heute? Nein, nicht um Frust abzulassen oder Dir die Schlechtigkeit der Welt zu zeigen. Die Welt ist wunderschön und gut!

Vor mehreren Jahren hatte ich mal geschrieben, dass ich bewusst „Stopp“ zu allem sagen will, was andere so an Negativem, das in dieser Welt geschieht, verbreiten. Damals hatte ich unendlich viel Energie in den Ärger darüber gegeben. Inzwischen erreicht mich das kaum noch. Mein Fernsehgerät ist seit 2015 vom Netz, Radio höre ich nicht, in Zeitungen schaue ich so gut wie nie rein. Dennoch: Alle Neuigkeiten, die mich erreichen sollen, erreichen mich auch. Und da diese Nachrichtenmenge überschaubar ist, kann sie mich nicht überwältigen.

Aber inzwischen habe ich festgestellt, dass ich es wichtig finde, informiert zu sein. Denn alles hat seinen Sinn. Wir leben in einem Zeitenwandel und wie die neue Ordnung aussehen wird, die gerade entsteht, hängt zu einem sehr großen Teil davon ab, wie wir – nicht die Politiker, die Wirtschaftsbosse oder sonstige „da oben“ – handeln. Und zwar, wie wir informiert handeln.

Licht und Dunkelheit

Mir scheint manchmal, dass in diesen Jahren beide Seiten immer stärker werden – die rein materielle Seite mit ihrem übersteigerten Ego und ihrer zunehmenden Dekadenz, und die zutiefst spirituelle Seite, auf der immer mehr Menschen erkennen, worauf es hier auf der Erde wirklich ankommt.

Als Edgar Cayce über die Gründe für den Untergang der Hochzivilisation von Atlantis sprach, nannte er zwei rivalisierende Gruppen: Die „Kinder des Lichtes“ und die „Kinder der Dunkelheit“. Er erklärte auch, dass viele Seelen, die einst in Atlantis gegeneinander kämpften, seit Anfang des 20. Jahrhunderts wieder auf der Erde inkarnieren.

Sei FROH!

Mir stellt sich in den letzten Jahren immer mehr die Frage: Warum bin ich wirklich hier? Und warum gerade in dieser Zeit? Was soll ich bewirken? Mit Sicherheit bin ich nicht hier, um Dir oder anderen Angst zu machen oder zur allgemeinen Unsicherheit beizutragen. Nein, eher geht es wohl darum, dass wir uns alle immer mehr bewusst werden sollten, wohin wir eigentlich gehören, woher wir kommen, was wir bewirken können. Dazu soll ich beitragen.

Kannst Du Dir vorstellen, dass Edgar einer Frau mitten im zweiten Weltkrieg den folgenden Rat gab?

„Sei FROH, dass du die Gelegenheit hast, in dieser Zeit zu leben und Teil jener Vorbereitung auf die kommenden Einflüsse spiritueller Art zu sein, die die Welt regieren MÜSSEN. Diese sind angezeigt und diese sind Teil deiner Erfahrung. Freue dich darüber und danke täglich dafür.“ (Reading 2376-3)

Dein göttliches Selbst

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Das gilt auch für Dich und für mich. Wir sind genau dort wo wir sein müssen, genau zu der Zeit, die wichtig ist. Wir sind aufgerufen, uns nicht auf Politiker und Wirtschaftsbosse zu verlassen. Wir sind auch aufgerufen, uns keine Angst machen zu lassen von Verschwörungstheoretikern, Schwarzmalern, Hetzern und dergleichen. Das können wir nur, wenn wir einen festen Stand haben und nicht nachlassen, uns selbst immer wieder, so wie Edgar Cayce, auf die höchste Quelle auszurichten. An uns liegt es, anderen Menschen Licht, Freude, Frohsinn, Hoffnung, Glaube zu vermitteln. Das fängt schon an der Schlange in der Supermarktkasse an und zieht sich überall durch, wo wir es mit unseren Mitmenschen zu tun haben.

Natürlich sollen wir uns nicht alles gefallen lassen! Aber der Geist, mit dem wir den Unarten anderer gegenübertreten, sollte kein Geist des Ärgers und Hasses sein, sondern einer der Zuversicht, Bestimmtheit. Durch alles, was Du tust, sollte Dein göttliches Selbst scheinen. Denn wie können wir nach Frieden verlangen, wenn wir in uns selbst keinen Frieden tragen? Wie können wir, sagen wir mal, für das Klima demonstrieren, wenn wir in unserem Alltag nicht klimafreundlich leben? Wie können wir von anderen verlangen, uns zu respektieren, wenn wir selbst keinen Respekt zeigen?

Wo ich stehe

Was ich außerdem wichtig finde: Dass wir klar Stellung beziehen. Wo stehe ich, was habe ich für richtig erkannt? Ich habe früher, aus Angst, mich unbeliebt zu machen oder gar als „Nazi“ verschrieen zu werden (mit solchen Beschimpfungen ist man ja heute schnell dabei), lieber keine Stellung bezogen, habe allen recht gegeben und mich nach Möglichkeit aus Kontroversen herausgehalten. War das richtig? Habe ich Gelegenheiten verpasst?

Denn im Grunde weiß ich klar, wo ich stehe und wo ich hinschauen muss, um zu wissen, was richtig ist oder nicht: auf Gott. Immer auf Gott. In der Welt gibt es viele Wahrheiten, doch für Gott gilt nur eine Wahrheit: Gott ist Einer. Ganz unabhängig von jeglicher Religion ist Gott Einer. Du brauchst keine Religion, die Dir vorschreibt, was Du zu tun hast. Du brauchst nur den Kontakt, die Verbindung zu Gott aufnehmen, und dann zu lauschen. Gott ist immer online. Und Er ist immer für uns. Da sollen wir nicht voller Zuversicht sein? Wenn Gott für uns ist, wer sollte dann gegen uns sein? (Bibel, Röm 8,31)

Die Seele hat kein Geschlecht

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Immer mehr erkenne ich, wie wahr es ist, wenn es in der Bibel heißt, wir seien in der Welt, nicht von der Welt (siehe Joh 15,19). Von dieser Seite her halte ich die anhaltende Diskussion generell um die Gender-Ideologie für rein materiell und egobezogen. Denn die Seele, also der Teil von uns, der nach dem Abbild der Schöpferischen Kraft geschaffen wurde, hat kein Geschlecht. Im Grunde ist es völlig gleich, welches Geschlecht Du hast. Edgar Cayce zufolge entscheidet die Seele, in welchem Körper und in welchen Lebensumständen sie ihre Aufgabe am besten erfüllen kann. Er sagt, wir seien spirituelle Wesen, die eine physische Erfahrung durchlaufen. Jede Seele hat die Aufgabe (auf ihre ganz individuelle Art und Weise), die Göttlichkeit auf die Erde zu bringen. Das ist der Grund, warum wir hier sind. Unser Ziel ist es, das Allerbeste, das wir ersinnen können, in unserem Leben und in unseren Beziehungen zu unseren Mitmenschen vollumfassend zu offenbaren. Das ist die ultimative Macht und Bestimmung der Seele. (Vgl. Reading 2794-3)

WOW!!!

Ein neues Video

Weil mir so sehr am Herzen liegt, worum es wirklich geht, habe ich ein Video aufgenommen, das heute online gegangen ist. Es trägt den Titel: „Du bist besonders“. Eine liebe Freundin hatte mich dazu animiert und auch wenn ich an manchen Stellen vielleicht unlogisch argumentiere, so hoffe ich doch, dass es Dich inspiriert – und natürlich hoffe ich, dass ich Dich mit meinem obigen Klartext nicht abgeschreckt habe!

Hab eine gute Zeit!
Von Herzen grüßt Dich
Stefanie

 

 

2 Kommentare zu „Welt aus den Fugen?“

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